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Auszug aus dem Forstatlas von 1739
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Vieles in der Geschichte von Womelsdorf liegt im
Dunkeln. Vor 500 Jahren wurde, zum heutigen Zeitpunkt nachweislich,
erstmalig der Name Womelsdorf (damals Wonnerasdorf mit einigen späteren Änderungen)
urkundlich erwähnt. Die vermutliche Gründung liegt im 10. Jahrhundert.
Eigentümer des Dorfes waren damals das Rittergeschlecht derer von Winter,
einer der Vasallen des Grafen Wittgenstein. Im Verlaufe der Jahrhunderte
wechselten die Besitzverhältnisse über Womelsdorf, kirchliche- und
politische Zugehörigkeiten wechselten öfters.
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Unser Dorf war und ist
sicher auch heute noch im wesentlichen von der Landwirtschaft geprägt.
Jedoch verändert sich das „Gesicht“. Die Gesellschaftlichen Veränderungen
nehmen rasant zu, da die bäuerlichen Beriebe im Haupt- und Nebenerwerb
immer weniger werden.

Blick über das Wittgensteinerland
Das Dorf wird zum reinen Wohnort und die Bewohner finden Arbeit außerhalb
des Dorfes in Handwerk, Industrie und in der Dienstleistung der Umgebung.
Diese Entwicklung bringt den Menschen zwar unmittelbare Vorteile, jedoch
verlieren Werte und Begriffe wie Bodenständigkeit, Heimat und Tradition
immer mehr an Bedeutung. Dies soll aber nicht heißen, dass alles Vergangene
von Wert ist. Es gilt, und das soll unsere Aufgabe sein, die Werte aus der
Vergangenheit zu erkennen, sie zu bewahren und auch ggf. umzusetzen bzw. zu
erhalten und zu pflegen. Alfred Handke - Lehrer an der ein(erst)klassigen
Volksschule in Womelsdorf von 1953 bis 1969- schrieb im Jahre 1955 in
seiner Arbeit „Womelsdorf im Wandel der Zeit“: „Es mag einmal die Zeit
kommen, da sie sich auf das Alte, Gewesene wieder besinnen“. Ich bin mir
sicher dass er Recht hatte. Es sieht ganz danach aus, dass wir uns in
unserer heutigen, schnelllebigen Zeit wieder gerne an unsere Geschichte
anlehnen, Dinge zu begreifen, Fähigkeiten wieder zu erlernen um diese auch
an unsere Jugend wieder weiterzugeben. Dies ist ein wichtiger Auftrag an
uns alle.
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